RapzTV.de präsentiert “On Rotation”, die Newcomer Rubrik in der wir jede Woche einen Künstler vorstellen wollen, der unserer Meinung nach nicht vor der Welt geheim gehalten werden sollte. Diese Woche im Interview: Mike Rush
Stell dich mal kurz vor, damit die Leute wissen wer du bist!
Mein Name ist Mike Rush, ich bin ein 24-Jähriger Deutsch-Rapper, sudetendeutscher Abstammung aus der niederbayerischen Hauptstadt Landshut mit 2 Soloalben, 6 Musikvideos und über 400.000 Klicks bei YouTube.
Wann hast du angefangen zu rappen und was hat dich zum Rap geführt?
1998, da war ich in der 5. Klasse, hab ich in den Schulstunden witzige Texte über einen Klassenkameraden geschrieben, die sich gereimt haben. Heute würde man das, was ich damals gemacht habe “Mobbing” nennen. Von Musik war das aber noch weit entfernt. Das hätte man niemals in einen 4/4tel Takt pressen können! Der Anfang war aber gemacht! (lacht)
Was willst du mit Rap erreichen, was sind deine Ziele?
Ich will die Themen, die mich und mein Umfeld interessieren und die Dinge, die uns bewegen in gute Musik verwandeln, da wir somit Menschen aus dem Herzen sprechen und vielleicht Dinge und Sichtweisen auf lange Zeit etwas ändern können. (überlegt) Ach weißt du, eigentlich will ich nur stolz sein können, auf das, was ich da erschaffe. Wenn ich das jetzt auch noch hauptberuflich machen könnte, wäre das natürlich der Hammer, aber sowas kommt, wenn es kommt und nicht, wenn ich das erzwingen will (…) Ich mach einfach nur Mucke, weil es das ist, was ich am Besten kann.
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Wer ist dein Vorbild, hast du ein Idol?
Klar! Ich will zwar jetzt nicht unbedingt so werden, wie Jemand Anders, oder Jemandem etwas nachmachen, aber Leute wie Dr. Dre, die diese Musik praktisch mit erfunden oder erschaffen haben, muss ich einfach feiern! Er kündigt sein Detox Album zwar schon seit 2006 an, aber ich würde es auch 2020 noch kaufen, selbst wenn es dann ein flop sein sollte! Rein aus Prinzip!
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Mit welchem deutschen Rapper würdest du gerne mal zusammen arbeiten?
Azad, Punkt.
Welchen Rapper kannst du überhaupt nicht feiern und warum nicht?
Money Boy, weil er kein Rapper ist, sondern ein Clown.
Wie sieht es mit einem Album aus?
Naja, dadurch, dass ich mein zweites Soloalbum “Rapstar” jetzt erst am 04.04.2011 rausgebracht habe, wird es jetzt natürlich so schnell kein neues Soloalbum geben. Ich arbeite zwar schon am nächsten Werk, aber ich lasse mir Zeit, weil es perfekt werden muss!
Das letzte Wort gehört dir. Möchtest du den Leuten noch irgendwas sagen?
Besucht meine Homepage, mikerush.de und holt euch kostenlos mein aktuelles Album RAPSTAR! Jeder, der es einmal komplett und aufmerksam angehört hat weis, dass ich zu den besten Rappern Deutschlands gehöre! Leuten die keine Geduld haben, das ganze Album anzuhören, denen rate ich zu den Tracks “Wach“, “Bonnie & Clyde ’10“, “Für die Nacht”, “Wenn ich rap” und für alle, die Goethes Gedicht “Erlkönig” kennen, den Track “Der Erlkönig“. Danach dürften keine Zweifel mehr bestehen.
Mike Rush – Antworten (feat. Max Vidal & Lisa Chrom)
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damn, mein mitbewohner ist ruff. ich sag: lass den boy machen…
So ein Mangel an Selbstreflektion entsteht, wenn man sein Nest nie verläßt, sich nur mit Blinden umgibt und es schafft, die Realität konsequent auszuklammern. Der Junge kann teilweise geradeaus reimen, teilweise aber nicht mal richtig deutsch, und ich rede nicht von Slang, sondern von einfachsten Redewendungen, die er offensichtlich sein Leben lang falsch verstanden hat. Noch nicht einmal Durchschnittsrap, der in Kombination mit solchen Interviews eine Gänsehaut vor Fremdscham ergibt.
Top!